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Dezember

Was geschah im November? – Ein Rückblick auf unsere öffentlichen Aktionen.

Mit bewährtem Aktionismus gaben wir Impulse und motivierten zu kritischer Wahlentscheidung bei der Landtagswahl 24.11.2019



Wichtige Termine
Dezember 2019
03.12.
Jour fixe OMAS GEGEN RECHTS
17 – 19 h Cafe Palaver, Lendplatz 38, Eingang in der Stockergasse

Jänner 2020
14.01.
Jour fixe OMAS GEGEN RECHTS
17 – 19 h Cafe Palaver, Lendplatz 38, Eingang in der Stockergasse

Literaturpreis der Stadt Graz / Franz Nabl Preis an OLGA FLOR

Preisverleihung
04.12.2019 19:00

Literaturhaus Graz , Elisabethstraße

literaturhaus-graz.at

Geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz und Berlin. Flor studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. 2010/11 Lehrtätigkeit am Studiengang Sprachkunst der Universität für Angewandte Kunst in Wien.
in den 6 bisher veröffentlichten Romanen setzt sich die Schriftstellerin mit den heutigen Gesellschaftsräumen auseinander – Familienbande, Paarbeziehungen, neue soziale Medien, ökonomische Ungleichheiten,autoritäre Tendenzen in Gesellschaft und Politik und vieles anderes.


Interessante Veranstaltung im Rathaus

Verleihung des Menschenrechtspreises 2019 der Stadt Graz

Montag, 9. Dezember 2019, 17.30 Uhr
Gemeinderatssitzungssaal, Rathaus Graz
Die Jury hat auch heuer wieder zwei Persönlichkeiten und eine Institution für ihr außerordentliches Engagement im Geiste der Menschenrechtsstadt Graz ausgezeichnet.
Anmeldung unter
Tel.: +43 316 872 2114
Mobil: +43 664 60 872 2114
[email protected]
www.graz.at


Diskussion
11.12.2019 19:00
Literaturhaus Elisabethstraße 30

www.literaturhaus-graz.at

© Illustration: Niklas Elmehed Nobel Media 2019

Am 10.12.2019 wird Peter Handke vom schwedischen König der Nobelpreis für Literatur überreicht. Hat er ihn verdient? Oder muss man dagegen protestieren? Welche Worte findet Handke in seiner Dankesrede? Lassen sich das literarische Werk und die politischen Äußerungen des Autors voneinander trennen? Ist Literatur nicht immer politisch? Was verstört an Handkes Texten? Wer fühlt sich von seinen Äußerungen und Aktionen zu Ex-Jugoslawien besonders angegriffen? Ist die Kritik am Autor gerechtfertigt oder überzogen? Wie viel Moral verträgt die Literatur? Was lernt man aus der Debatte, die in den letzten Wochen und Monaten breit und heftig geführt wurde? .

Diskussion MI 11.12.2019 19:00
Mitwirkende: Lothar Struck / Gerrit Bartels / Miranda Jakiša / Julya Rabinowich / Hubert Patterer / Barbi Marković / Klaus Kastberger
Preis: € 6,00
Preis ermäßigt: € 4,00


Regie: Karl Michael Sumper

Produktionsland / Jahr Österreich 2019
Filmlänge:90 Minuten
Filmstarttermin 06.12.2019

filmzentrum.com

Sechs Über-100-Jährige berichten eindrucksvoll und berührend über die beiden Weltkriege, aber auch Heiteres aus ihrem Leben: Friedrich Ristits (Salzburg), Maria Sonnleitner (Markt Hartmannsdorf), Anonym (Wien), Olga Krenn (Graz),Herta Lackner (Villach Land), Elisabeth Schrenk (Weiz)
Was wissen die ZeitzeugInnen über die Kaiserzeit? Wie haben sie sich während des NS-Regimes verhalten und wie wurde mit Minderheiten und Andersartigen umgegangen? Wie war die Rolle der Frauen und was haben sie geleistet? Und wie sehen sie die heutige Zeit ?

Nach dem Erfolg seiner Dokumentarfilme „Die Kriegszeit rund um St. Ruprecht/Raab“ und „Kalch – vom 1. Weltkrieg bis heute“ widmet sich der steirische Schauspieler und Autor Michael Gernot Sumper einigen der ältesten noch lebenden ÖsterreicherInnen. Anhand von persönlichen Geschichten lädt der Film dazu ein, in die vergangenen 100 Jahre Österreichs einzutauchen und von einer Lebenswelt zu hören, die wir uns heute kaum noch vorstellen können – oder die auch an gegenwärtige Probleme erinnert….


Dark Eden


Der Albtraum vom Erdöl


Regie:Jasmin Herold Michael
Produktion:Deutschland 2018


Filmstarttermin 10.12.2019

filmzentrum.com

In Kooperation mit dem Human Rights Film Festival this human world zeigen wir am internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2019 um 18 Uhr Jasmin Herold’s und Michael Beamish’s preisgekrönte Umwelt-Doku über Segen und Fluch fossiler Energie.

Im kanadischen Fort McMurray liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. Denn mit dem Ölsand lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgend woanders. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Alles andere also als ein Paradies! Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort findet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Doch als Michael schwer erkrankt, sind die beiden plötzlich unmittelbar betroffen. Ihr eigener Albtraum beginnt…

„Dark Eden“ ist ein existenzielles Drama über Segen und Fluch fossiler Energie. Jasmin Herold und Michael Beamish erleben hautnah große Hoffnungen, zerplatzte Träume und eines der größten Umweltverbrechen unserer Zeit. Ihr sehr persönlicher Dokumentarfilm wurde preisgekrönt mit dem Förderpreis beim Deutschen Dokumentarfilmpreis und dem Green Horizons Award als bester Film zum Thema Nachhaltigkeit.


Gewalt und Geschlecht

interdiziplinäre Ringvorlesung
Am 9. Oktober 2019 startete eine Ringvorlesung zum Thema „Gewalt und Geschlecht“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Damit soll der Diskurs zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert werden. Es werden unterschiedliche Handlungsfelder im Bereich Opferschutz beleuchtet. Organisiert wird die Ringvorlesung vom Verein Frauenhäuser Steiermark, dem Verein für Männer und Geschlechterthemen Steiermark und Rettet Das Kind Steiermark. Ermöglicht wird die Lehrveranstaltung durch Ao.Univ.-Prof. Dr. Karin Schmidlechner-Lienhart und Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.iur. Markus Steppan. In Kooperation mit dem steirischen Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt ist es gelungen, zahlreiche Expertinnen und Experten zu gewinnen, die ihr Wissen und ihre Praxiserfahrung einbringen.

Ringvorlesung Ort: KFU Graz, Hörsaal 06:03, Universitätsplatz 6, Erdgeschoß
nächste Termine: 04.12.2019 / 11.12.2019 / 08.01.2020 Beginn jeweils 18:45
waf.mur.at


Im Schauspielhaus eine besondere Produktion zur Weihnachtszeit

JOSEF und MARIA

Heiligabend nach Ladenschluss, Kund*innen und Angestellte haben das Kaufhaus verlassen, geblieben sind die Putzfrau Maria und der Wachmann Josef. Als Aushilfskräfte bessern beide ihre bescheidene Rente auf. Zunächst zögerlich und ziemlich aneinander vorbei, dann aber immer ehrlicher und mutiger erzählen sich die beiden ihre unerfüllten Wünsche, gescheiterten Träume, geheimen Sehnsüchte, vertrauen einander ihre privaten und politischen Kümmernisse an. Komisches mischt sich mit Sentimentalem, Trauriges mit Hoffnungsvollem, Gegenwart mit Vergangenheit. Am Ende feiern Josef und Maria inmitten der Luxuswelt des Konsumtempels ein spontanes „Fest der Liebe“ und schenken einander, was ihnen die Mitwelt versagt: Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Achtung.

Schauspielhaus Haus Eins
Hofgasse 11
Premiere am 06.12 19:30
weitere Vorstellungen 10/11/13/18/19/21 Dezember – Beginn jeweils 19:30


Bertl & Adele

Zwei Grazer Kinder im Holocaust

26.01.2018-27.12.2020
Eine Ausstellung von Ruth Kaufmann, Luka Girardi und Thomas Szammer
Gestaltung von Uwe Kohlhammer

Über die Ausstellung
Die Jahre der NS-Herrschaft bedeuteten auch in der Steiermark Terror, Verfolgung und die Ermordung Tausender Menschen. Die Ausstellung Bertl & Adele zeigt den Holocaust am Beispiel zweier Grazer Kinder: Bertl, den seine Flucht durch drei Kontinente führte und der überlebte, sowie Adele, die in Auschwitz ermordet wurde.

Diese Ausstellung ist eine Übernahme aus dem „HAUS DER NAMEN. Holocaust- und Toleranzzentrum Österreich“ und das erste langfristige Angebot des Universalmuseums Joanneum zum Thema Nationalsozialismus.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
[email protected]

Öffnungszeiten
Mi-So, Feiertag 10 – 17 Uhr


November

Vorerst ein Rückblick auf Veranstaltungen mit Teilnahme der Steiermark OMAS GEGEN RECHTS

25.09. Veranstaltung zur Protestkultur in der Zivilgesellschaft im Cafe Kaiserfeld mit Lesung aus dem Buch von Monika Salzer durch Caroline Koczan – die Steiermark OMAS präsentierten dazu mit Schwung das OMALIED

08.10. Diskussion zu den Gegenpositionen über Straßennamen und ihre belastete Vergangenheit im Rahmen des Steirischen Herbstes – Sonja Mittischek hat als OMA GEGEN RECHTS in der Podiumsdiskussion klare Stellung bezogen – unter den Zuhörern und mit Diskussionsbeiträgen – waren die Steiermark OMAS GEGEN RECHTS stark vertreten.


Wichtiger Termin in eigener Sache

05.11. 17:00 – Jour Fixe im Cafe Palaver, Lendplatz 38


Mi 30.10.2019 / 19 Uhr
Literaturhaus Graz , Elisabethstraße 30
www.literaturhaus-graz.at
Moderation: Agnes Altziebler, Heimo Halbrainer.

Sommer 1945: Die siebzigjährige Pauline Drolc, geborene Bast, wird von jugoslawischen Partisanen in ihrem Heimatort Tüffer, slowenisch Lasko, verhaftet und in das provisorische Internierungslager Schloss Hrastovec gebracht. Wenige Wochen später ist sie tot. Ihr Grab wird nie gefunden. Pauline ist die Großtante von Martin Pollack, dessen Buch über den eigenen Vater, SS-Sturmbannführer Gerhard Bast, zu den Meilensteinen der Erinnerungsliteratur zählt. Und sie ist die Einzige in der stramm deutschnationalen Familie, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zu Tode kommt. In seinem detektivisch recherchierten Bericht erzählt Martin Pollack über das Schicksal eines Menschen, das beispielhaft ist für die historischen Verstrickungen an einem kleinen Ort zwischen den Grenzen.

In Kooperation mit CLIO

Mitwirkende: Martin Pollack / Agnes Altziebler / Heimo Halbrainer
Preis: € 6,00
Preis ermäßigt: € 4,00


Der besondere Film im KIZ Royal

am 29. Oktober um 18 Uhr ladet das Bündnis Keinen Millimeter und das Frauenvolksbegehren 2.0 laden zur Filmpremiere „Liebe ist stärker als der Tod“ein.

Vorfilm: „Abandoned (im Stich gelassen) – Wenn religiöses Gewissen tötet“ als Kurzversion (30 min) gezeigt.
Abandoned ist ein Dokumentarfilm über Frauen in Europa, denen von ÄrztInnen ein legaler und medizinisch notwendiger Schwangerschaftsbruch
verweigert wurde aus „Gewissensgründen“. Die Auswirkungen sind entsetzlich und führten bei einigen Frauen sogar zum Tod.


Hauptfilm: Liebe ist stärker als der Tod.
Drei Paare aus Österreich erzählen, wie und warum sie sich für einen späten Abbruch ihrer gewollten Schwangerschaft entschieden haben. Eine Entscheidung aus Liebe, bei der ihnen kein Gesetz Vorschriften machen darf, kein Arzt und auch keine Kommission. Eine der persönlichsten und schwersten Entscheidungen, die zwei Menschen für ihr Kind treffen müssen, noch bevor es geboren ist.

Der Eintritt ist bei allen Filmen kostenlos, das FVB hat Zählkarten
Conrad v Hötzendorfstraße 10, Graz


CROSSROADS

Festival für Dokumentarfilm und Diskurs

24.10.-3.11. / Forum Stadtpark / Graz

Das Crossroads Festival lädt zur Auseinandersetzung mit entscheidenden Entwicklungen der Gegenwart ein und wagt Ausblicke in die Zukunft.

Programmübersicht: https://crossroads-festival.org/de/programm2019

Filmübersicht: https://crossroads-festival.org/de/filme2019

Alle weiteren Infos: https://crossroads-festival.org

Hinweis
31.10. 16 Uhr DER ZWEITE ANSCHLAG über rechte Gewalt (Partnerschaft von OMAS GEGEN RECHTS)
30.10. 18 Uhr ON HER SHOULDERS über die junge Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad (Partnerschaft Frauenrat)

Der Eintritt zu allen Filmen ist kostenlos – Spenden sind erwünscht


Stadt der Frauen

Sag mir, wo die Frauen sind…

6. November 2019, 19 Uhr HDA – Haus der Architektur, Mariahilferstraße 2

Die Veranstaltung am 6. November 2019 widmet sich dem Thema Gerechtigkeit. Unter dem Titel Stadt der Frauen – Sag mir, wo die Frauen sind… diskutieren wir darüber, wie Planung und Nutzung der Stadt miteinander zusammenhängen, wer sich welchen Raum nimmt und wie sich diese Faktoren auf Anwesenheit, Sichtbarkeit und Selbstbestimmtheit von Frauen in der Stadt auswirken.

Es referieren und diskutieren:

  • Univ.-Professorin Dr.in phil. Johanna Rolshoven, Ethnologin und Philosophin, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
  • Landschaftsarchitektin DIin Dr.in Heide Studer, tilia büro für landschaftsplanung staller.studer og
  • Katharina Pertschy, Jugendstreetwork Graz

Moderation: DIin Heidrun Primas, Leiterin des Forum Stadtpark


Internationaler Kongress für Kinderphilosophie 2019

„Verantwortung für die Zukunft – Neue philosophische Grundlagen zu Frieden und Gerechtigkeit“

7.-10. November 2019
Karl-Franzens-Universität,
Mozartgasse 3, 8010 Graz/Austria http://www.kinderphilosophie.at/


Bertl & Adele
Zwei Grazer Kinder im Holocaust

26.01.2018-27.12.2020
Eine Ausstellung von Ruth Kaufmann, Luka Girardi und Thomas Szammer Gestaltung von Uwe Kohlhammer

Über die Ausstellung

Die Jahre der NS-Herrschaft bedeuteten auch in der Steiermark Terror, Verfolgung und die Ermordung Tausender Menschen. Die Ausstellung Bertl & Adele zeigt den Holocaust am Beispiel zweier Grazer Kinder: Bertl, den seine Flucht durch drei Kontinente führte und der überlebte, sowie Adele, die in Auschwitz ermordet wurde.

Diese Ausstellung ist eine Übernahme aus dem „HAUS DER NAMEN. Holocaust- und Toleranzzentrum Österreich“ und das erste langfristige Angebot des Universalmuseums Joanneum zum Thema Nationalsozialismus.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
[email protected]

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