Steiermark

Newsletter Steiermark Jänner 2020

Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen –
die OMAS GEGEN RECHTS waren österreichweit aktiv.
Wir sind vielfach in Erscheinung getreten,
haben kritische Entwicklungen beim Namen genannt, haben
unsere Meinung vertreten und unverdrossen unsere Stimme für eine kooperative Gesellschaft erhoben.

Jahresbericht 2019 der OMAS GEGEN RECHTS in der Steiermark 
Monatlicher Jour fixe
Teilnehmerinnen im Schnitt 15-20  Aktiv-OMAS der Kerntruppe
 
Veranstaltungen: 
8.März im Schauspielhaus, Aufführung Lied
Kultur in Graz: Politische Wachsamkeit und Frauenpower in jedem Alter (19.3.)
Transborders: Lesung  und Performance an der Grenze im Rahmen des Festivals, (1.9.)
Veranstaltung mit Karoline Koczan, Gesellschaft für Kulturpolitik (25.9.)  
Steirischer Herbst: Umbenennung problematischer Straßennamen (8.10.)
Gender Mainstreaming Experts International (12.4.)
 
Demonstrationen:
8.März-Demonstration
Donnerstagsdemos: 10.1., 24.1.,14.2.,28.2., 28.3.,11.4.,25.4.,9.5.,23.5.,27.6.,26.9.,
Fridays for Future: 5.4.,24.5., 2.8. ,27.9., 1.11., 29.11.
Kundgebung gegen die Abschaffung der Mindestsicherung,Volkshilfe (15.4.)
Christopher Street Day (22.6.)
 
Wahlspaziergänge
 EU-Wahl:11.5., 10-12 Uhr, 18.5.,25.5. (Flugblätter)
 Nationalratswahl: 7.9., 14.9., 21.9., 28.9. (Hör auf deine Oma…,Obst)
Landtagswahl: 16.11., 23.11. (Hör auf deine Oma…Zuckerl)
                        
 Presse:
KLEINE ZEITUNG 8. März
KLEINE ZEITUNG (17.5.)
Krone( 22.8.)
Radio Steiermark (11.5.)
Steiermark heute (11.5.)
Radio Soundportal (Marktspaziergänge und Transborderprojekt)
Radio Helsinki (8.6.)
Radio Agora zu Transborderprojekt (1.9. )
ZIB Magazin zu den problematischen Straßennamen in Graz (Februar)
 
Pressemeldungen:
Offener Brief an Bgm. Nagl bezüglich Straßennamen
Offener Brief an NR-Abgeordnete
2 Pressemappen zu den Wahlspaziergängen
Presseaussendung zu Liederbuch und rechtsradikalem Kongress
 
 
Cooperationen:
Frauenrat
Women`s Action Forum (8.März, Kalender)
Crossroad (31.10. „Der zweite Anschlag“)
Fridays for Future
 
Sonstiges:
Fotos und Filme zur EU-Wahl
Musikprojekt mit der Gruppe SOLO ZU VIERT und Konstantin Wecker
Interview mit Studierenden der Soz.Ak.Salzburg
Lied im BBC-Bericht

Wichtige Termine in eigener Sache

Jänner 2020
14.01. Jour fixe OMAS GEGEN RECHTS
            17 – 19 h Cafe Palaver, Lendplatz 38, Eingang Neubaugasse

Februar 2020
11.02. Jour fixe OMAS GEGEN RECHTS
            17 – 19 h Cafe Palaver, Lendplatz 38,Eingang Neubaugasse


interessante Veranstaltungen im Jänner

Grazer Erdgespräche #28:
Grüne Braune – Vortrag mit Peter Bierl

GRÜNE BRAUNE
Umweltschutz ist nicht per se links, sondern hat braune Wurzeln und Kontinuitäten. Pioniere waren die Lebensreformer und Heimatschützer im Kaiserreich. Später bepflanzten sie die Seitenstreifen von Hitlers Autobahnen mit heimischen Gewächsen, entwarfen Landschaftspläne zur Germanisierung von Lebensraum im Osten oder testeten die biodynamische Landwirtschaft in Konzentrationslagern.
Die FPÖ präsentiert sich als Umwelt- und Heimatpartei, die AfD agiert antiökologisch und hält den Klimawandel für eine Verschwörung und Neonazis siedeln in Randlagen als Biobauern. Die Ideologen der Neuen Rechten wollen die linke Deutungshoheit in der Umweltfrage brechen, um antisemitische und rassistische Vorstellungen zu verbreiten.

Wann:
15. Januar 2020 um 19:00 – 22:00
Wo:
Forum Stadtpark
Stadtpark 1
https://alternativ.oehunigraz.at/page/2/


Burschenschaften und extreme Rechte in Österreich

Vortrag von Bernhard Weidinger
Bernhard Weidinger ist Rechtsextremismusforscher am Dokumentationsarchiv Des Österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien.
Er ist Autor des Buches “ ‘Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen’. Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945“.

In diesem Vortrag beleuchtet Bernhard Weidinger die Verbindungslinien von Burschenschaften (und anderen deutsch-völkischen Studentenverbindungen) zum Rechtsextremismus auf personeller, organisatorischer wie auch auf ideologischer Ebene, in der Steiermark und Restösterreich. 

HS 15.05, RESOWI, Universitätsstraße 15, 
16.01.2020 19:00 Uhr


Beginn Kulturjahr 2020

Mit dem Projekt Graz Kulturjahr 2020 startet die steirische Landeshauptstadt Graz eine einzigartige Initiative: 2020 steht ganz Graz im Zeichen der Urbanen Zukunft und wird zum Zentrum einer umfassenden Beschäftigung mit den virulenten Fragestellungen unserer Zeit und zur Zukunft unserer Städte. 
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und  Stadtrat Dr. Günter Riegler
laden zum Auftakt des 
Graz Kulturjahres 2020 
in den Stefaniensaal, Congress Graz, Sparkassenplatz 1, 8010 Graz 
sehr herzlich ein.

am Donnerstag, 23. Jänner 2020,

10.00 – 16.00 Uhr Symposium ZEIT für GRAZ  – 19.00 Uhr Festakt 
http://www.kultur.graz.at/2020/


Podiumsdiskussion „Klimawende 2020!?
Was kann die Klimabewegung erfolgreich machen?“

Vortrag & Podiumsgespräch
Vortrag von Christian Zeller (Professor für Wirtschaftsgeographie, Uni Salzburg) und Podiumsgespräch mit Ronja Ulrych & Lorenz Pfalzer (Fridays For Future Graz), NN (System Change, not Climate Change!, By 2020 We Rise Up), NN (Extinction Rebellion Graz), Philipp Chmel (Workers for Future)

KF-Uni Graz, HS 15.06, Resowi-Zentrum (EG)
MO 27.1. – 18:00 – 21:00


Vom Margaretenbad bis zur Villa Loewi. Jüdisches Leben in Geidorf 

Rundgang aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktags

Der Rundgang, der von Studierenden der Karl-Franzens-Universität gemeinsam mit Heimo Halbrainer und Gerald Lamprecht erarbeitet wurde, geht der Geschichte der jüdischen BewohnerInnen von Geidorf nach und erzählt anhand einzelner Schicksale ihre Geschichte.

Donnerstag, 30. Jänner 2020, 14.00 Uhr

Treffpunkt: Geidorfplatz (Kino), 8010 Graz

Eine Veranstaltung des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz und CLIO


Buchempfehlung

Demokratie und Frieden auf der Straße: Comrade Conrade. Ein Kunst-, Forschungs- und Friedensprojekt in Graz 2016–2019.

COMRADE CONRADE beschäftigt sich mit dem Zustand und der Zukunft von Demokratie und Frieden in gelebter Form innerhalb der Conrad-von-Hötzendorf-Straße. Die Äußere Jakoministraße wurde 1935, zur Zeit des autoritären Ständestaates, nach dem Generalstabschef der Habsburgermonarchie, Franz Conrad von Hötzendorf, umbenannt, um mittels Geschichte eine nationale österreichische Identität zu formen. Conrad von Hötzendorf war wesentlich für den Weg in den Ersten Weltkrieg, die brutale Kriegsführung und Übergriffe gegenüber Zivilist*innen mitverantwortlich.

Der von Nicole Pruckermayr herausgegebene Sammelband ist die fünfte und abschließende Diskursplattform des interdisziplinären Kunst-, Forschungs- und Friedensprojektes „COMRADE CONRADE. Demokratie und Frieden auf der Straße“. In Texten von 34 Autor_innen beleuchtet er die Straße aus unterschiedlichsten theoretischen Perspektiven wie Erinnerungskultur, Intersektionalität, Stadtanthropologie und zeitgenössischer Kunst.
Im Text unter anderem ein Interview mit Ilse Wieser von den OMAS GEGEN RECHTS

comradeconrade.mur.at


Gewalt und Geschlecht

interdiziplinäre Ringvorlesung
Am 9. Oktober 2019 startete eine Ringvorlesung zum Thema „Gewalt und Geschlecht“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Damit soll der Diskurs zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert werden. Es werden unterschiedliche Handlungsfelder im Bereich Opferschutz beleuchtet. Organisiert wird die Ringvorlesung vom Verein Frauenhäuser Steiermark, dem Verein für Männer und Geschlechterthemen Steiermark und Rettet Das Kind Steiermark. Ermöglicht wird die Lehrveranstaltung durch Ao.Univ.-Prof. Dr. Karin Schmidlechner-Lienhart und Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.iur. Markus Steppan. In Kooperation mit dem steirischen Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt ist es gelungen, zahlreiche Expertinnen und Experten zu gewinnen, die ihr Wissen und ihre Praxiserfahrung einbringen.
 Ringvorlesung Ort: KFU Graz, Hörsaal 06:03, Universitätsplatz 6, Erdgeschoß
nächste Termine: 08.01.2020 / 15.01./22.01./29.01.
Beginn jeweils 18:45
https://waf.mur.at/


Bertl & Adele

Zwei Grazer Kinder im Holocaust

26.01.2018-27.12.2020
Eine Ausstellung von Ruth Kaufmann, Luka Girardi und Thomas Szammer
Gestaltung von Uwe Kohlhammer

Über die Ausstellung
Die Jahre der NS-Herrschaft bedeuteten auch in der Steiermark Terror, Verfolgung und die Ermordung Tausender Menschen. Die Ausstellung Bertl & Adele zeigt den Holocaust am Beispiel zweier Grazer Kinder: Bertl, den seine Flucht durch drei Kontinente führte und der überlebte, sowie Adele, die in Auschwitz ermordet wurde.

Diese Ausstellung ist eine Übernahme aus dem „HAUS DER NAMEN. Holocaust- und Toleranzzentrum Österreich“ und das erste langfristige Angebot des Universalmuseums Joanneum zum Thema Nationalsozialismus.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
[email protected]

Öffnungszeiten
Mi-So, Feiertag 10 – 17 Uhr


Wir bleiben wachsam und aktiv, freuen uns über Rückmeldungen,Interesse an den Veranstaltungen und Teilnahme am Jour fixe.
Einen guten Start ins Jahr 2020 mit Schwung und Power wünschen
die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark

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