Benefizabend der OMAS auch als Live-Stream verfolgen

Am 10. Mai 2022 veranstalten die OMAS GEGEN RECHTS unter künstlerischer Leitung von Jenny Simanowitz mit ihrem Omas-on-Stage-Team den Benefizabend für die Ukraine. Der Abend kann direkt im Ateliertheater oder aber auf den Bildschirmen zuhause via Live-Stream https://omasgegenrechtsbenefiz.streaming2thepeople.at mitverfolgt werden.

Susanne Scholl, Sprecherin der OMAS, betont, dass es wichtig sei, Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen, denn: „Der Krieg gegen die Ukraine ist ein Verbrechen.“

Als „Star-Gäste“ werden Harri Stojka, Shlomit Butbul und Klezmer Reloaded erwartet. The English Lovers und die Omas-on-Stage sorgen für Theater- und Kabaretteinlagen. Weitere Künstler und Künstlerinnen unterstützen mit Musik, Theater und Literatur.

„Die Veranstaltung steht in einer Reihe von öffentlichen Auftritten der OMAS GEGEN RECHTS, die vor eineinhalb Jahren mit der „Mahnwache für geflüchtete Menschen“ begonnen hat und nun in einem Solidaritätsabend für die Ukraine ihre Fortsetzung findet“, sagt Monika Salzer, Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS.

Der Eintritt für den Benefizabend ist frei. Anmeldung ist erforderlich: https://www.ateliertheater.wien/

Verein OMAS GEGEN RECHTS

Zahlungszweck: Ukraine-Hilfe

IBAN: AT70 2011 1839 4845 1800

BIC: GIBAATWWXXX

Südburgenländische OMAS unterstützen das Antikorruptionsvolksbegehren

„Korruptes Österreich?“  lautete der Vortrag des prominenten Verfassungsjuristen DDr. Heinz Mayer. Der ehemalige Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Uni Wien war auf Einladung der südburgenländischen OMAS ins OHO, Offene Haus Oberwart, gekommen, um sie in ihrem Engagement für das Antikorruptionsvolksbegehren zu unterstützen.
Die Kernaussagen von Mayer, des Mitinitiators des Volksbegehrens:
– Korruption gab es schon immer. Schlimm sei seiner Meinung nach jedoch vor allem die „strukturelle Korruption“, also eine staatliche Struktur, die die Bekämpfung von Korruption behindert.

 – Die Unabhängigkeit der Justiz ist von entscheidender Bedeutung. An der Spitze der Weisungskette sollten daher weder Minister*innen noch Parlamentarier*innen stehen, sondern Menschen aus dem Justizbereich, beispielsweise von Höchstgerichten.

– Die Gesetze gegen Korruption müssen verschärft, Mandatskauf und Kandidat*innenbestechung endlich strafbar werden.

– In Österreich betragen die Kosten für die von öffentlichen Stellen beauftragten Inserate ein Vielfaches der Medienförderung. So könne Druck in Richtung einer regierungsgenehmen Berichterstattung ausgeübt werden. Damit, so Mayer, müsse Schluss sein.

Die Eintragungswoche für das „Rechtsstaat- und Antikorruptionsvolksbegehren“ läuft noch bis 9. Mai 2022.
Wir bitten Sie zu unterschreiben, entweder in einem Gemeindeamt, Bezirksamt oder Magistrat oder per Handysignatur unter https://bit.ly/3vuXAiO.

Am 4. Mai wird es am Oberwarter Markt auch einen Info-Stand der OMAS Südburgenland zum Antikorruptionsvolksbegehren geben.

www.antikorruptionsbegehren.at

OMAS GEGEN RECHTS Steiermark erinnern an NS-Opfer

Jedes Frühjahr werden die sogenannten „Stolpersteine“ von Freiwilligen gereinigt. Heuer haben sich die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark an dieser Aktion beteiligt. Dabei wurden auch Texte über jene Menschen verlesen, denen die Stolpersteine gewidmet sind. Auch wurden eine Rose und, nach jüdischer Tradition, ein Stein aus Anteilnahme zu den Tafeln gelegt.

Die „Stolpersteine“ sind mit Namen versehene, in den Gehsteig eingelassene Messing-Gedenktafeln, die an das Schicksal von NS-Opfern erinnern, die hier wohnten oder wirkten – Juden und Jüdinnen, politisch, religiös oder ethnisch Verfolgte oder Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, Verweigerung des Kriegsdienstes oder weil ihr Leben für die Nazis als „unwert“ galt, ermordet wurden.

In der gesamten Steiermark wurden seit 2013 bereits zweihundert solcher „Stolpersteine“ verlegt, ausgehend vom Verein für Gedenkkultur in Graz. Initiiert wurde das Projekt ursprünglich vor dreißig Jahren von dem Kölner Künstler Gunter Demnig.

Kinderrechte sind Menschenrechte

Kind zu sein in einem Land, in dem Kriege wüten, ist schier unmöglich. Aber auch hier bei uns leben Kinder und Jugendliche, deren Rechte immer wieder missachtet werden, obwohl Kinder laut Verfassung als eigenständige Rechtsträger gelten und Kindeswohl oberste Priorität besitzt.

Das motivierte die OMAS GEGEN RECHTS Steiermark, gegen die Verbrechen, die Kindern oft angetan werden, aufzustehen.

Für den 5. Mai 2022ladensie zu der Diskussion „Kinder – Armut – Krieg. Kinderrechte heute – Grundrecht oder Luxus?“in das Schubert Kino, Graz; Beginn: 19 Uhr.

Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie sich Kinderrechte im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention erfolgreich umsetzen lassen. Zudem geht es um die Aktivitäten der österreichischen Kindeswohlkommission und die Verhinderung und Beseitigung von Missständen.

Teilnehmende sind
Irmgard Griss, Kindeswohlkommission, 
Erich Fenninger, Volkshilfe
Bara Shamari, Sozialarbeiterin
Moderation: Lisa Rücker

OMAS GEGEN RECHTS Steiermark
Irmgard Fritz-Trappel
[email protected]

Gedenken in Wels an die Todesmärsche

Am 25. April wurde in Wels wieder all jener gedacht, die bei den sogenannten Todesmärschen ums Leben gekommen sind. Als Gedenkrednerin konnte diesmal die Theologin Maria Katharina Moser gewonnen werden. Sie ist seit 2008 die Direktorin der Diakonie Österreich.

Die Todesmärsche fanden im April 1945 statt. Rund 15.000 Menschen wurden damals vom überfüllten Konzentrationslager Mauthausen in einem dreitägigen Fußmarsch ins KZ-Nebenlager Gunskirchen getrieben. Rund sechstausend Menschen haben diesen Marsch nicht überlebt, im Lager starben danach täglich an die dreihundert Häftlinge an Hunger oder Seuchen.
1.030 dieser KZ-Opfer – überwiegend ungarische Juden und Jüdinnen – sind im Nordteil des Welser Friedhofs bestattet, wo sich auch das 2001 errichtete Mahnmal befindet.
Dort fand auch heuer wieder das jährliche, von der Antifa, der „Welser Initiative gegen Faschismus“ – sie ist auch Mitglied des Mauthausen Komitees – organisierte Gedenken statt.