PRESSEKONFERENZ: MAHNWACHE MORIA

Heute gaben OMAS-Gründerin Monika Salzer und OMAS Sprecherin eine Pressekonferenz auf der Mahnwache für die Geflüchteten von Lesbos. Seit fünf Wochen protestieren die OMAS GEGEN RECHTS bereits gegen den Umgang der österreichischen Bundesregierung mit Menschen in Not. In bereits 800 Stunden haben 130 OMAS sowie UnterstützerInnen ihre Empörung über die Weigerung der Regierung, Geflüchtete aus den Lagern auf Lesbos aufzunehmen, zum Ausdruck gebracht. „Das so etwas im Friedensprojekt EU passiert, ist eine Schande,“ so Susanne Scholl.

Wir fordern, dass den menschenunwürdigen Bedingungen in diesen Lagern ein Ende gesetzt wird und Österreich sich an der Aufnahme von Geflüchteten beteiligt. „Wir stehen hier solange, bis wir umfallen, bis die Regierung einlenkt oder bis uns eine dritte Möglichkeit einfällt!“ so Monika Salzer.

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Omas-Singaktion am 03.10.2020 am Naschmarkt

Bei föhnig heiterem Wetter haben sich 9 OMAS gegen RECHTS bei der U-Bahnstation Kettenbrückengasse getroffen. OMA-Hauben, Buttons und ein OMA-Schirm wurden gut sichtbar ausgerichtet und das übliche OMA-Foto für unsere Dokumentation gemacht. Anschließend haben wir gleich einmal an diesem belebten Platz gesungen, skandiert und Flyer an interessierte Passantinnen und Passanten verteilt. Menschen, die aus der Station kamen, gaben uns gleich positives Feedback und zeigten mit Daumen hoch, dass sie unser Engagement gut finden und forderten uns auf, weiterzumachen.
Auf dem gut besuchten Flohmarkt kamen Beamte vom Marktamt auf uns zu und zeigten uns sehr wohlwollend, in welchen Markt(rand)zonen wir auftreten dürfen. Einer der Herren überraschte uns mit einem „Ihr habt Goldzungen“ – Lob!

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Mahnwache „Abstand halten gegen Rechts“ 26. 9. 2020 Heldenplatz

Am Prinz Eugen-Denkmal am Heldenplatz hielten abwechselnd etwa 25 Omas Mahnwache gegen die mehr und mehr von Rechten unterwanderten sogenannten „Anti Covid-Demos“. Bei Wind und Wetter hielten sie auch wie vereinbart stumm den Verbalattacken einiger Demo-TeilnehmerInnen stand und protestierten mit dem Transparent „Abstand halten gegen Rechts“ gegen die Gefahr, die von dieser Vereinnahmung durch rechte Gruppen ausgeht.

MAHNWACHE der OMAS GEGEN RECHTS

Die OMAS GEGEN RECHTS sind empört über die Vorgangsweise der Österreichischen Bundesregierung in Bezug auf Moria. 

Ab 22. September 2020 werden wir solange vor dem Bundeskanzleramt stehen, bis die Bundesregierung ihre menschenverachtende Haltung aufgibt und Menschen aus Moria nach Österreich holt. Menschenrechte müssen immer gelten!
Vor dem Bundeskanzleramt Wien

Bitte an [email protected] melden, wenn du mitmachen willst, es sind jeweils 2 OMAS zu 2 Stunden geplant, damit wir es schaffen! Du bekommst dann von uns einen Plan zum Eintragen!

#nichtinunseremnamen
#wirhabenplatz

Europafest, Wien Wieden, 19.8.2020

Lieber Leon de Castillo, wir danken Dir sehr herzlich, lieber dass Du uns zu einem OMAS-Rave eingeladen hast. Ja, wir sind Europäerinnen und Europäer, wir sind Teil der europäischen Kultur – wenn man von so einer reden kann -, wir sind Teil der Geschichte Europas und all seiner wunderbaren und grauenhaften Seiten. Wir sind auch WienerInnen und als solche mehr Europa als Österreich, näher Berlin und Paris als Ischgl oder Hintertux. Wir leben in der lebenswertesten Stadt der Welt und wir wollen sie für unsere Kinder bewahren. 

Wir sind Teil des Humanismus und Teil des Faschismus, wir sind Teil von Friedensprojekten und Teil derjenigen, die zwei Weltkriege begonnen haben, wir sind Teil der großen PhilosophInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen und Teil der Bücherverbrenner. Das Erbe Europas ist unser Erbe. Wir OMAS GEGEN RECHTS setzen uns damit auseinander, wobei wir wissen, dass die Vision von Europa auch ein Konstrukt ist. Bei näherem Zusehen nährt es sich auch von Egoismen, Einzelinteressen, Nationendenken.


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