OMAS GEGEN RECHTS ERHALTEN PAUL-SPIEGEL-PREIS 2020

OMAS GEGEN RECHTS Österreich gratulieren zum Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland

Wien, 12. November – Gestern erhielten die OMAS GEGEN RECHTS den Paul-Spiegel-Preis 2020 des Zentralrats der Juden in Deutschland. „Die ‚Omas gegen rechts‘ bringen ihre Lebenserfahrung und ihre Zeit ein, um sich für unsere Demokratie zu engagieren. Sie setzen laut und deutlich ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus sowie gegen Frauenfeindlichkeit,“ so Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats.

Die zivilgesellschaftliche Initiative OMAS GEGEN RECHTS wurde am 16. November 2017 von der Psychotherapeutin Monika Salzer gegründet. 2018 gründeten sich nach österreichischem Vorbild auch in Deutschland Regionalgruppen, von denen es heute über hundert gibt. „Wir gratulieren den OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland sehr herzlich. Der Preis zeigt einmal mehr, dass zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus unerlässlich ist!“ 

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PRESSEKONFERENZ: MAHNWACHE MORIA

Heute gaben OMAS-Gründerin Monika Salzer und OMAS Sprecherin eine Pressekonferenz auf der Mahnwache für die Geflüchteten von Lesbos. Seit fünf Wochen protestieren die OMAS GEGEN RECHTS bereits gegen den Umgang der österreichischen Bundesregierung mit Menschen in Not. In bereits 800 Stunden haben 130 OMAS sowie UnterstützerInnen ihre Empörung über die Weigerung der Regierung, Geflüchtete aus den Lagern auf Lesbos aufzunehmen, zum Ausdruck gebracht. „Das so etwas im Friedensprojekt EU passiert, ist eine Schande,“ so Susanne Scholl.

Wir fordern, dass den menschenunwürdigen Bedingungen in diesen Lagern ein Ende gesetzt wird und Österreich sich an der Aufnahme von Geflüchteten beteiligt. „Wir stehen hier solange, bis wir umfallen, bis die Regierung einlenkt oder bis uns eine dritte Möglichkeit einfällt!“ so Monika Salzer.

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Omas-Singaktion am 03.10.2020 am Naschmarkt

Bei föhnig heiterem Wetter haben sich 9 OMAS gegen RECHTS bei der U-Bahnstation Kettenbrückengasse getroffen. OMA-Hauben, Buttons und ein OMA-Schirm wurden gut sichtbar ausgerichtet und das übliche OMA-Foto für unsere Dokumentation gemacht. Anschließend haben wir gleich einmal an diesem belebten Platz gesungen, skandiert und Flyer an interessierte Passantinnen und Passanten verteilt. Menschen, die aus der Station kamen, gaben uns gleich positives Feedback und zeigten mit Daumen hoch, dass sie unser Engagement gut finden und forderten uns auf, weiterzumachen.
Auf dem gut besuchten Flohmarkt kamen Beamte vom Marktamt auf uns zu und zeigten uns sehr wohlwollend, in welchen Markt(rand)zonen wir auftreten dürfen. Einer der Herren überraschte uns mit einem „Ihr habt Goldzungen“ – Lob!

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Mahnwache „Abstand halten gegen Rechts“ 26. 9. 2020 Heldenplatz

Am Prinz Eugen-Denkmal am Heldenplatz hielten abwechselnd etwa 25 Omas Mahnwache gegen die mehr und mehr von Rechten unterwanderten sogenannten „Anti Covid-Demos“. Bei Wind und Wetter hielten sie auch wie vereinbart stumm den Verbalattacken einiger Demo-TeilnehmerInnen stand und protestierten mit dem Transparent „Abstand halten gegen Rechts“ gegen die Gefahr, die von dieser Vereinnahmung durch rechte Gruppen ausgeht.