OMAS GEGEN RECHTS GRATULIEREN ZU UTE-BOCK-PREIS

Türkise Flüchtlingspolitik missachtet Menschenrecht auf Asyl

Wien, 5. Mai 2020 – Die OMAS GEGEN RECHTS gratulieren den Projekten „SOS Balkanroute“ und „Fairness Asyl“ sehr herzlich zum Ute-Bock-Preis für Zivilcourage. „Wir freuen uns, dass einige der Engagierten in den Projekten auch bei den OMAS GEGEN RECHTS aktiv sind,“ so Monika Salzer.

Die Projekte machen sich für eine menschliche Asylpolitik stark und helfen vor Ort auf der Balkanroute, wo Geflüchtete Hunger, Kälte und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. So kommt es an der EU-Außengrenze zwischen Bosnien und Kroatien wiederholt zu rechtswidrigen Push-Backs und massiver Gewalt durch Grenzbeamte und FRONTEX. Vor wenigen Wochen verkündete Innenminister Nehammer außerdem einen Einreisestopp für Asylwerber und hebelte damit das Menschenrecht auf Asyl aus. „Die türkise Flüchtlingspolitik ist unmenschlich und verstößt gegen die Menschenrechte,“ so Monika Salzer. „Schutz vor der Corona-Krise darf nicht an Grenzen Halt machen! Asyl ist ein Menschenrecht, und gerade Österreich mit seiner Geschichte ist verpflichtet, dieses Menschenrecht zu wahren,“ so Susanne Scholl von den OMAS.


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OMAS GEGEN RECHTS: Corona-Kosten auf Arbeitnehmer*innen abgewälzt

OMAS fordern gerechten Lastenausgleich

Wien, 29. April 2020 – Am diesjährigen Tag der Arbeit gibt es allen Grund für politischen Protest: die enormen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sollen zu 80% auf dem Rücken der Arbeitnehmer*innen ausgetragen werden.

„Konzerne werden gerettet und die Folgen der Corona-Krise auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen,“ so Monika Salzer von den OMAS. Die Krise zeigt deutlich die Zunahme von gesellschaftlicher Ungleichheit auf allen Gebieten. Schlüsselberufe wie Verkauf oder Pflege, die hauptsächlich von Frauen ausgeführt werden, sind nicht zufällig schlecht bezahlt. Auch in den Familien müssen Frauen einen Großteil der von der Gesellschaft selbstverständlich gesehenen Sorgearbeit leisten. Familien haben schon jetzt durch die Wirtschaftskrise durchschnittlich 800€ im Monat weniger zum Leben. Demokratie funktioniert aber nur bei sozialem Ausgleich: „Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher. Konzerne, Erbschaft und Vermögen müssen besteuert werden, wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen!“ Daher unterstützen die OMAS u.a. die Forderung von ATTAC nach einem Corona-Lastenausgleich für die Reichsten sowie die Unterstützung von Frauen.

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OMAS GEGEN RECHTS: Wir haben Platz!

OMAS GEGEN RECHTS fordern menschliche Asylpolitik 

Wien, 11. März 2020 – Als Teil einer breiten zivilgesellschaftlichen Bewegung äußern sich die OMAS GEGEN RECHTS zu der aktuellen Lage an den EU-Außengrenzen: „Wir fordern eine menschliche Asylpolitik,“ so Susanne Scholl. „Es ist inakzeptabel, dass Bundeskanzler Kurz sich weigert, unbegleitete Minderjährige, Kinder, Mütter und Kranke aufzunehmen. Wir haben Platz!“

Bereits vergangenen Freitag schlossen sich die OMAS der Demonstration gegen Krieg und Rassismus in Wien an, auch der Einschränkungen durch das Coronavirus zum Trotz werde man Möglichkeiten finden, den Protest gegen die Verletzung der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen zum Ausdruck zu bringen. „Dass Polizei und FRONTEX mit Tränengas und Gummipartikeln auf Flüchtende schießen, ist ungeheuerlich und zutiefst bestürzend,“ so Monika Salzer von den OMAS. „Wir nehmen diese Verletzung der Menschenrechte nicht hin!“


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ABSAGE KLIMASTREIK-FREITAGE OMAS GEGEN RECHTS bei Fridays for Future

3ter Freitag im Monat

20.03.2020


Liebe OMAS GEGEN RECHTS und Streik-Teilnehmende an den 3ten Freitagen in Monat!

Um einer weiteren Verbreitung von SARS-CoV-2, bekannt als Corona-Virus, entgegenzuwirken, bezieht die Klimabewegung – die von der JUGEND ausgeht – Stellung. Sie übernimmt Verantwortung und leistet somit einen Beitrag zur Eindämmung. Sie reagiert auf diese Krise so, wie sie es von Entscheidungsträger*innen auch in der Klimakrise verlangt und hört auf den Rat von Expert*innen; deshalb werden die freitäglichen Klimastreiks, in ihrer jetzigen Form, vorübergehend ausgesetzt. Um Panik zu vermeiden oder Ängste zu verstärken wollen FFF so konstruktiv dazu beitragen, die Infektionswelle zu begrenzen. Es gibt genug Möglichkeiten, per ONLINE-AKTIVISMUS weiter präsent zu bleiben – die KLIMAKRISE muss in der öffentlichen Agenda präsent bleiben. 


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