Die hässlichen Bilder der türkisen Familie

Susanne Scholl sprach bei der Demonstration gegen das „System Kurz“

Linke Gruppierungen haben am 12.10. mit den OMAS GEGEN RECHTS zu einer Demonstration aufgerufen und Susanne Scholl hat in ihrer Rede auf die fremdenfeindliche Haltung der Türkisen u.a. Bezug genommen. Hier ihre Rede:
 
„Wir haben gewusst, dass der türkise Teil dieser Regierung korrupt ist.
Wir haben es aber nicht für möglich gehalten, was die türkise Regierung da tatsächlich so getan hat.
Es geht hier nicht darum strafrechtliche Fragen zu klären. Es geht um Anstand und Ethik.
Diese aber scheinen die Türkise Familie nicht weiter zu interessieren.
Das System Kurz heißt – wir stehen über allen Werten und moralischen Spielregeln. Wir haben das Recht zu tun, was andere niemals tun dürften.
Herr Kurz hat uns „hässliche Bilder“ angekündigt.
Die hässlichen Bilder liefert die türkise Familie jeden Tag.
Und auch Herr Schallenberg beteiligt sich massiv an der Erzeugung solch hässlicher Bilder. Er hat bei seiner ersten öffentlichen Erklärung nichts Besseres zu tun gehabt, als alle Vorwürfe gegen Kurz für falsch zu erklären. Und damit ist klar, dass das System Kurz weiterhin fröhliche Urständ feiert und vorhat, so weiter zu tun wie bisher! Das können wir nicht zulassen!
Wir OMAS GEGEN RECHTS halten seit über einem Jahr eine Mahnwache für die Menschen in den Elendslagern am Rande Europas. Vielleicht müssen wir auch weiterhin Tag für Tag gegen das System Kurz demonstrieren, damit sich etwas ändert!
Und noch eine Bemerkung zum Schluss:
Wer musste das Parlament verlassen, um Kurz Platz zu machen?
Natürlich eine Frau!!“

Kinder fragen: Was meinst du mit „Abstand halten gegen Rechts?“

Aktion am 11.10.2021 vor dem Parlament

Alle zwei Wochen ist eine Gruppe der OMAS mit ihren Transparenten zugange, sehr oft vor dem alten Parlament auf der Ringstraße. So auch diesmal. Vorübergehende reden mit den OMAS, Vorbeifahrende hupen, machen ein Zeichen der Zustimmung oder Ablehnung. Ein Volkschulbub studierte an der Kreuzung das Transparent und wollte von den OMAS wissen, was denn mit „Abstand halten gegen Rechts“ gemeint sei.


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Singaktion am Yppenplatz: „Jetzt habt Ihr es fast geschafft!“

Singen auf den Wiener Märkten ist eine Aktion, die die OMAS besonders ambitioniert machen, das letzte Mal am 9.10.21 am Yppenplatz. Es wurde viel geklatscht. „Eine Kurz-Strophe muss her!“ rief den OMAS jemand zu, und ein anderer meinte: „Jetzt habt Ihr es fast geschafft!“ Neben Applaus und Bravo-Rufen gab es tolle Gespräche über die jüngsten politischen Turbulenzen, viel Zuspruch und ein Tablett mit Keksen.

OFFENER BRIEF AN BUNDESPRÄSIDENT VAN DER BELLEN

Wir „Omas gegen Rechts“ sind ausserordentlich beunruhigt über die jüngsten politischen Entwicklungen in diesem Land.
Wir sind der Meinung, dass ein Bundeskanzler, der so massiv in Korruptionsvorgänge verstrickt ist, untragbar ist.

Zwar muss natürlich abgewartet werden, wie die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft ausgehen und welche Verantwortung Bundeskanzler Kurz tatsächlich zufällt. Aber ganz abgesehen davon ist dieser Bundeskanzler mit seiner nächsten Umgebung für Österreich nicht nur innenpolitisch ein Problem. Er schadet Österreich auch aussenpolitisch.

Österreich war immer ein respektiertes Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft. Jetzt sind wir Europas Lachnummer und werden generell kaum mehr ernst genommen.
Sebastian Kurz muss gehen. Und wenn er das nicht freiwillig tut muss er wohl abgesetzt werden.
Bitte sorgen Sie dafür, dass wir wieder stolz auf Österreich sein können!

Für die „Omas gegen Rechts“

Monika Salzer und Susanne Scholl