„Elfriede-Grünberg-Preis“ für Helene Kaltenböck, Landessprecherin OÖ

Die Welser Initiative gegen Faschismus zeichnet Helene Kaltenböck, Landessprecherin OÖ für ihr Engagement gegen Unmenschlichkeit mit dem Elfriede-Grünberg-Preis aus. Am Tag der Preisverleihung erklärten sie die OÖ Nachrichten zur Oberösterreicherin des Tages.

„Der Preis ist eine so wertvolle Anerkennung für mich und die OMAS GEGEN RECHTS sagt Helene in ihrer Dankesrede. Wir kämpfen weiterhin für eine Gesellschaft ohne Antisemitismus, ohne Rassismus und ohne Rechtsextremismus. Demokratiefeinde und Ewiggestrige werden wir in die Schranken weisen.
Nie wieder Faschismus

Kundgebung am 8.11.2022

Kundgebung am 8.11.2022 in Wels vor dem jüdischen Mahnmal am Pollheimerpark.
Anlass war der 84. Jahrestages der Reichspogromnacht.
Der Schriftsteller Vladimir Vertlib appellierte in seiner Gedenkrede: „Seien Sie wachsam und politisch, denken und handeln Sie politisch.
Veranstalterin war die Antifa Wels und 40 weiteren Organisationen, zu denen auch die OMAS GEGEN RECHTS OÖ zählen.

Antifa-Netzwerktreffen am 8. Oktober 2022

Foto: Christian Stöbich

Am Großes Antifa-Netzwerktreffen am 8. Oktober 2022  im Schloss Puchberg bei Wels nahmen an die 200 Personen teil. Dem Netzwerk gehören mittlerweile 90 Organisationen an, darunter auch die OMAS GEGEN RECHTS.
Der Antrag „Subventionen des Landes OÖ für Burschenschaften müssen dauerhaft eingestellt werden“ wurde einstimmig verabschiedet. Auch die OMAS GEGEN RECHTS haben im Jahr 2021 ein entsprechendes Schreiben an den OÖ-LH Thomas Stelzer geschickt.

Aus Respekt vor Jung-Wähler:innen: OMAS GEGEN RECHTS für öffentliche Übertragung aller U-Ausschüsse

OFFENER BRIEF

An die Klubvorsitzenden der Parlamentsparteien des Österreichischen Parlaments

Sehr geehrte Vorsitzende!

Wir OMAS GEGEN RECHTS fordern, dass sämtliche Anhörungen von Auskunftspersonen und Sachverständigen in parlamentarischen Untersuchungsausschüssen ab sofort vollständig öffentlich übertragen werden. Die Bevölkerung hat ein demokratisches Recht darauf!

Das Verhalten von Vorgeladenen zeigt immer wieder, dass manche den Untersuchungsausschuss als Kontrollinstrument des Parlaments nicht ernst nehmen und den nötigen Respekt fehlen lassen. Missachtung des Parlaments ist auch Missachtung des Rechtsstaates und aller Wähler:innen.

Herr Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka hat uns durch sein bisheriges Verhalten bei Untersuchungsausschüssen davon überzeugt, dass ihm als Vorsitzenden die professionelle Distanz gegenüber anderen Parteien fehlt.

Wir fordern ihn daher dazu auf, dafür zu sorgen, dass unsere Jugend weiterhin die Politik schätzen kann und die Demokratie an sich durch solche Vorkommnisse nicht vorgeführt wird, dies zum Wohle des Rechtsstaates und des Ansehens der Republik Österreich.

Mit freundlichen Grüßen

Mag.a Monika Salzer und Dr.in Susanne Scholl

im Namen des Vorstands OMAS GEGEN RECHTS

Löwengasse 18/12, 1030 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Monika Salzer und Dr.in Susanne Scholl
im Namen des Vorstands OMAS GEGEN RECHTS
[email protected]

http://omasgegenrechts.at