Mahnwache für die Opfer des islamistischen Terrors in Sri Lanka

An diesem Donnerstag, dem 2. Mai, um 17.00 Uhr in der Fußgängerzone in Wels.

Mehr als 250 Menschen wurden in Sri Lanka durch gewissenlose islamistische Attentäter ermordet.

Wir wollen ein starkes Zeichen gegen Fanatismus und Unmenschlichkeit setzen! Deshalb lädt das Bündnis für Menschlichkeit zu einer Mahnwache für die Opfer ein, die an diesem Donnerstag, dem 2. Mai, um 17.00 Uhr vor der BAWAG in der Fußgängerzone in Wels (Ecke Ringstraße/Bäckergasse) stattfinden wird. Viele religiöse, gewerkschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Organisationen, aber auch viele Einzelpersonen haben ihre Unterstützung schon zugesagt. Eingeladen sind alle, denen die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten ein Anliegen ist.

Gedenken an die Befreiung des KZ-Nebenlagers Gunskirchen vor 74 Jahren

Miguel Herz-Kestranek spricht am Samstag in Gunskirchen

Die Marktgemeinde Gunskirchen, die Gemeinde Edt bei Lambach und die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) laden zu einem Gedenken an die Befreiung des KZ-Nebenlagers Gunskirchen ein. An diesem Samstag, dem 4. Mai, führt um 10.00 Uhr ein „Walk of Solidarity“ vom KZ-Denkmal an der Bundesstraße 1 zum ehemaligen KZ-Friedhof. Dort findet dann um 10.30 Uhr das Gedenken statt.

Nach der Begrüßung durch den Gunskirchner Bürgermeister Josef Sturmair sprechen der Schauspieler und Autor Miguel Herz-KestranekGyörgy Frisch, Vertreter der ungarischen Juden, und Daniel Chanoch, Überlebender des KZ-Nebenlagers Gunskirchen. Dr. Robert Eiter, Vorstandsmitglied des Mauthausen Komitees Österreich, hält das Schlusswort. Das Kulturprogramm gestalten die Neue Mittelschule Gunskirchen, die Landesmusikschule Gunskirchen und der Singkreis Edt.

Bei Schlechtwetter findet die Gedenkkundgebung im Veranstaltungszentrum Gunskirchen (Raiffeisenplatz 2) statt.

In den Traunauen zwischen Gunskirchen und Edt bei Lambach befand sich im Frühjahr 1945 eines der größten Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Es war im Dezember 1944 zum Zweck der Herstellung von Flugzeugteilen aus Holz geschaffen worden. Ausgemergelte Häftlinge wurden noch wenige Tage vor Kriegsende in einem Todesmarsch, bei dem Tausende umkamen, dorthin getrieben. Am 4. Mai 1945 konnte die vorrückende US-Armee rund 17.000 Menschen befreien. Von ihnen starben allerdings noch viele während der darauffolgenden Wochen.

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